Keine Nazi-Medizin in Deutschland!
Gleichlautend an:
Bundesministerium für Gesundheit, Frau Ministerin Ulla Schmidt, Fax: 01888/4414900, Postfach, 53108 Bonn
Bundesministerium für Gesundheit, Herrn Dr. Pabel, Fax: 0228/9414911, Postfach, 53108 Bonn
Gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Herrn Dr. Dieter Thomae, Fax: 030/22776454, Platz der Republik, 11011 Berlin
Gesundheitspolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, Frau Katrin Göring Eckardt, Fax: 030/22776275, Platz der Republik, 11011 Berlin
Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frau Regina Schmidt-Zadel, Fax: 030/22776959, Platz der Republik, 11011 Berlin
Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Herrn Wolfgang Lohmann, Fax: 030/22776500, Platz der Republik, 1011 Berlin
Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen, Herrn Karl Jung, Fax: 0221/4005177, Herbert-Lewin-Straße 3, 50931 Köln
Vorsitzender des Hartmannbundes - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Herrn Dr. Hans-Jürgen Thomas, Fax: 0228/8104155, Godesberger Allee 54, 53175 Bonn
Vorsitzender des Marburger Bundes, Herr Dr. Frank Ulrich Montgomery, Fax: 0221/973167-8, Riehler Straße 6, 50668 Köln
Präsident der Bundesärztekammer, Herr Prof. Dr. Hoppe, Fax: 0221/4004388, Postfach 41 02 20, 50862 Köln
| Sehr geehrte Damen und Herren, | Datum: |
der vom Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen erstellte Entwurf einer Anlage zu
Ziffer 17.1 i. der Arzneimittelrichtlinien (AMR) stellt einen brutalen und inhumanen Anschlag
auf den Allgemeinzustand und das Leben schwerkranker Menschen in diesem Lande dar.
Durch den Entwurf wird die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten, die auf Trink- und
Sondennahrung angewiesen sind, in einer Art und Weise eingeschränkt und gefährdet, die an die
dunklen Kapitel deutscher Nazi-Vergangenheit gemahnt.
Wir fordern daher den Bundesausschuß auf, seinen Entwurf
unverzüglich zurückzunehmen, will er sich nicht eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit
schuldig machen und dieses Vergehens angeklagt werden. Als in Politik und Ärzteschaft für ein
humanes Gesundheitswesen Verantwortliche bitten wir Sie, sich für eine Rücknahme des Entwurfes
einzusetzen und unterstützen deshalb diese Unterschriftenaktion des Club of Life e.V.
Mit freundlichen Grüßen
ggf. Institution/Verband
|