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Rubrik: Sterbehilfe/Euthanasie
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Aus Neue Solidarität Nr. 16/2005 vom 20.4.2005
Der Tod Terri Schiavos: Wie eine bösartige Inszenierung
Es reicht nicht, einfach nur den moralischen Zeigefinger zu erheben und auf das bloße Lebensrecht zu pochen, wie selbstgerechte Fundamentalisten (nicht nur in den USA) es tun. Unterstützen wir aktiv die große Liebe und ungeheure Kraft, die von den Angehörigen und Pflegenden aufgebracht werden muß, um das Leben dieser Schwerstkranken so gut wie möglich zu gestalten.
Aus Neue Solidarität Nr. 47/2004 vom 17.11.2004
Zynischer Vorstoß in Richtung Sterbehilfe
Patientenverfügung. Der neue Gesetzentwurf "Eckpunkte zur Stärkung der Patientenautonomie" von Justizministerin Zypries schafft die Voraussetzungen für Euthanasie.
Aus Neue Solidarität Nr. 24-25/2004 vom 16.6.2004
Ärztlicher Alltag und Autonomie: Die Illusion der Patientenverfügung
Dr. Paolo Bavastro, leitender Arzt der Filderklinik in Stuttgart, hält die sogenannte "Patientenverfügung" für eine gefährliche Illusion. Wie könne man glauben, daß der heutige Mangel an Zeit im Gesundheitswesen durch eine Patientenverfügung ausgeglichen werden kann! "Unter den katastrophalen, zum allergrößten Teil von der Politik erzeugten Bedingungen des Gesundheitswesens, spielt die Verfügung gewissermaßen dem Zeitmangel in die Hände. In einer solchen Situation ist jeder Patient willkommen, der von sich aus per Verfügung, Hilfe und Therapie verweigert." Dr. Bavastro schildert aus dem praktischen Erleben des täglichen Umgangs mit Patientenverfügungen, wie sich dies wirklich darstellt.
Aus Neue Solidarität Nr. 23/2004 vom 2.6.2004
Scheinheilige Sterbehilfe-Debatte
Die Suche nach einem Kompromiß-Gesetz in Deutschland dürfte zu einer Praxis wie in Belgien, den Niederlanden oder der Schweiz führen.
Aus Neue Solidarität Nr. 20/2004 vom 12.5.2004
Entweder zahlen oder verhungern
Der Club of Life gab zur neuen Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur Verordnungsfähigkeit enteraler Ernährung (Sondennahrung) die folgende Erklärung ab.
Aus Neue Solidarität Nr. 42/2003 vom 15.10.2003
Den Lebenswillen Schwerstkranker erhalten!
Club of Life nimmt Stellung zum jüngsten spektakulären Fall von Sterbehilfe in Frankreich.
Aus Neue Solidarität Nr. 40/2003 vom 1.10.2003
Vehemente Debatte um "Selbstmord-Empfehlungen" in der Schweiz
Nach der Kritik des Club of Life an den "standesrechtlichen Empfehlungen" Schweizer Akademie für medizinische Wissenschaften reagierte diese mit Drohungen. Offenbar hat der CoL einen wunden Punkt getroffen, resümiert der CoL-Vorsitzende Dr. Wolfgang Lillge in einer Entgegnung.
2.9.2003
Sterben auf Antrag und Gerichtsbeschluß?
Mit einer zweifelhaften "Rechtsfortbildung" will der Bundesgerichtshof am eigentlichen Gesetzgeber - dem Deutschen Bundestag - vorbei Fakten schaffen: Künftig sollen Ärzte einwilligungsunfähige Patienten verhungern lassen müssen, wenn der Betroffene eine entsprechende "Patientenverfügung" hinterlassen hat und ein Vormundschaftsgericht dem Antrag des Betreuers auf Lebensbeendigung des Patienten zustimmt.
28.08.2003
Ein Aufschrei gegen das "stille Töten" in der Schweiz
Eine ungeheuerliche "standesrechtlichen Empfehlung", die
die Schweizer Akademie für medizinische Wissenschaften (SAMW) im
Juni dieses Jahres vorgelegt hat, will jetzt - mit
der Begründung, daß ältere Menschen wegen der
demographischen Entwicklung und wegen steigender Gesundheitskosten
nicht mehr optimal versorgt werden können - die Tür für den ärztlich sanktionierten "Suizid unter Beihilfe eines Dritten" öffnen.
Aus Neue Solidarität Nr. 35/2003 vom 27.08.2003
Werden aus Ärzten die "gefährlichsten Leuten im Staat"?
Die Ungeheuerlichkeit dieser aus der Schweiz berichteten Vorgänge verschlägt einem den Atem: Älteren Menschen wird bewußt medizinische Behandlung soweit vorenthalten, bis die Verzweiflung so groß wird, daß in ihnen der Sterbewunsch entsteht. Und es sind sogar ausdrücklich medizinische Standesgesellschaften, die dieses vorantreiben. Und offenbar regt sich sogar beim medizinischen Nachwuchs kein Widerstand - er macht mit.
Widerstand gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs
"Der Beschluss des Bundesgerichtshofs zur
vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung von Betreuerentscheidungen im
Zusammenhang mit lebensverlängernden Maßnahmen an einwilligungsunfähigen Patienten" vom 17. März 2003 (XII ZB 2/03) wird vom Club of Life entschieden mißbilligt.
Der COL ruft alle Beteiligten zum Widerstand am Krankenbett auf.
Der Gesetzgeber muß sich auf das Nie wieder der Vergangenheit besinnen und klarstellen, daß in Deutschland weder Betreuer noch Richter ein
verfassungsrechtliches oder naturrechtliches Mandat besitzen, über Leben und
Tod bewusstloser Patienten zu verfügen. (In Kürze wird an dieser Stelle eine
ausführliche Analyse zum Thema erscheinen).
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Aus Neue Solidarität Nr. 27/2002 vom 3.7.2002
Hauptsache gesund?
Wenn alte Menschen in Pflegeheimen verhungern und verdursten, sich bis auf die Knochen wundliegen, wenn Kranke abgeschoben werden und, wenn ihre Leiden zuviel "kosten" und "zu lange" dauern, der Ruf nach "Euthanasie" laut wird, dann haben wir einen Punkt erreicht, der nach Umkehr schreit.
Aus Neue Solidarität Nr. 23/2002 vom 5.6.2002
"Medizinisches Wissen mißachtet"
Von Dr. med. Wolfgang Lillge
Der Sturm der Entrüstung, der gegen eine skandalöse Richtlinie des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur Sondennahrung losgebrochen war, hat jetzt Erfolg gehabt: Ministerin Schmidt legte ihr Veto ein.
Aus Neue Solidarität Nr. 22/2002 vom 29.5.2002
Königreich Belgien erläßt Lizenz zum Töten
Mit seiner Entscheidung vom 15. Mai hat das belgische Parlament das "liberalste" Sterbehilfegesetz der Welt verabschiedet, das inhaltlich noch über die umstrittenen Regelungen in den Niederlanden hinausgeht.
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Aus Neue Solidarität Nr. 14/2002 vom 3.4.2002
Euthanasie durch die Hintertür
Von Dr. med. Wolfgang Lillge
In einer Art Nacht- und Nebeloperation will der "Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen" in einem zweiten Anlauf einschneidende Einschränkungen bei der Verordnung von Trink- und Sondennahrung durchsetzen. Eine solche "Einheitskost" würde das Leben vieler Schwerstkranker gefährden.
Aus Neue Solidarität Nr. 20/2001 vom 16.5.2001
"Etwas Besseres als der Tod findet sich überall"
Die offensichtlichen
Parallelen zwischen der Nazi-Euthanasie und dem holländischen
Sterbehilfegesetz haben zahlreiche deutsche und internationale
Politiker endlich zu einer längst überfälligen
Verurteilung der niederländischen Euthanasiepraxis gebracht.
Aus Neue Solidarität Nr. 16/2001 vom 18.4.2001
Den Todeswunsch verschwinden lassen
Entsetzen macht sich breit. Das Wort vom "Tabu-" und
"Kulturbruch" kursiert ebenso wie die Forderung nach einer
Ächtung der Niederlande. Dies ist eine den Geschehnissen
angemessene Reaktion. Doch wird es reichen, die Niederlande zur
Umkehr zu bewegen?
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Aus Neue Solidarität Nr. 14/2001 vom 4.4.2001
Müssen Todkranke in Deutschland verhungern?
Von Dr. med. Wolfgang Lillge
Der "Bundesausschuß der Ärzte
und Krankenkassen" hat kürzlich einen Entwurf vorgelegt, der
die Verordnung von Trink- und Sondennahrung an zum Teil zynische
und menschenverachtende Vorbedingungen knüpft und bestimmte
Produkte wegen vermeintlicher "Unwirtschaftlichkeit" gar nicht
mehr bezahlen will.
Aus Neue Solidarität Nr. 12/2001 vom 21.3.2001
Deutsche Ärzte wollen keine "Euthanatiker" werden
In ganz Europa hat sich teilweise scharfer Widerstand gegen die
Patienten-Tötungspolitik in den Niederlanden gebildet.
Abgeordnete verschiedener Parteien und Mitgliedstaaten der
Europäischen Union haben eine Debatte des Europäischen
Parlaments zur Euthanasie-Gesetzgebung in den Niederlanden
und Belgien gefordert.
Aus Neue Solidarität Nr. 51/2000 vom 20.12.2000
Was gilt ein Menschenleben in Holland? - und bei uns?
Es gibt massive Kritik an den
niederländischen Euthanasiegesetzen, und das ist gut so.
Doch die kritischen Stimmen aus den Nachbarländern dürfen nicht
über den Zustand im eigenen Hause hinwegtäuschen.
Aus Neue Solidarität Nr. 26/2000 vom 28.6.2000
Kindereuthanasie im Dritten Reich und Abtreibung heute
Kindereuthanasie. 1940 gab es im Dritten
Reich etwa 30 Mordstationen, wo behinderte Neugeborene und
Kleinkinder getötet wurden. Den Eltern wurde gesagt, die Kinder
würden in Fachabteilungen unter Anwendung sämtlicher damals
bekannten therapeutischen Möglichkeiten behandelt. Heute werden
Behinderte mit den neuen Möglichkeiten medizinischer Technik
bereits im Mutterleib und ganz offiziell getötet.
Aus einem Schreiben an den Präsidenten der Bundesärztekammer Professor Hoppe
Zu den "Handreichungen für Ärzte zum Umgang mit Patientenverfügungen"
Am 15. Dezember 1999 wandte sich der Club of Life in einem dringenden
Schreiben an den Präsidenten der Bundesärztekammer Professor Hoppe, nachdem im
Deutschen Ärzteblatt vom 29. Oktober
das BÄK-Papier „Handreichungen für Ärzte zum Umgang mit Patientenverfügungen“
erschienen war.
Aus Neue Solidarität Nr. 49/1999 vom 8.12.1999
Jetzt wird die Euthanasie in den Niederlanden legalisiert
Euthanasie soll in den Niederlanden künftig nicht mehr strafbar sein. Ein Gesetzentwurf, den das niederländische Kabinett
Anfang Juli an das Parlament geschickt hat, sieht Straffreiheit bei ärztlichen Euthanasiedelikten vor, sofern dabei mit der
"vorgeschriebenen Sorgfalt" vorgegangen werde.
Aus Neue Solidarität Nr. 13/1999 vom 31.3.1999
Entwurf einer EU-Sterbehilfekonvention:
gut, aber überarbeitungsbedürftig
Von Dr. Wolfgang Lillge
Recht auf Leben. Die folgende Kritik an
einem Konventionsentwurf des Europarates, der sich mit dem
Themenkomplex "Sterbehilfe" beschäftigt, ist als
Diskussionsbeitrag konzipiert. Der Club of Life hofft, daß die
folgenden Anregungen zum Wohle des europäischen Lebensschutzes
aufgegriffen werden.
Aus Neue Solidarität Nr. 39/1998 vom 23.9.1998
Sterbehilfe: Bundesärztekammer in der Zwickmühle
Trotz inzwischen
erfolgter Verbesserungen in der Endversion ihrer "Grundsätze zur
ärztlichen Sterbebegleitung" hat die Bundesärztekammer viel zu
viele Zugeständnisse an den Zeitgeist gemacht, die jetzt auf sie
zurückfallen.
Aus Neue Solidarität Nr. 36/1998 vom 2.9.1998
Stimmungswandel in Sachen Sterbehilfe?
Nach der Kritik am ersten Entwurf der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung
gab es im neuen Richtlinienentwurf Verbesserungen.
Aus Neue Solidarität Nr. 32/1998 vom 5.8.1998
Euthanasie in Deutschland - Der Damm bricht
Von Dr. Wolfgang Lillge
Recht auf Leben. In Anlehnung an ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes hat jetzt das
Frankfurter Oberlandesgericht den Nahrungsentzug bei einer Komapatientin für zulässig erklärt.
Aus Neue Solidarität Nr. 24/1998 vom 10.6.1998
Werden Komapatienten zum Ausschlachten freigeben?
Mit der offen erhobenen
Forderung, jetzt auch Wachkomapatienten in den Kreis
potentieller Organspender aufzunehmen, hat ein Paradigmawechsel
in der Euthanasiedebatte stattgefunden. Jetzt soll die
Todesdefinition je nach Belieben verändert werden.
Aus Neue Solidarität Nr. 6/1998 vom 4.2.1998
Ist der Arzt noch "Hüter" seiner Patienten?
Von Dr. Wolfgang Lillge
Lebensrecht. Auf einem Symposium, das die
Bundesärztekammer am 15. Januar in Königswinter veranstaltete,
wurden zwar einige Verbesserungen in den neuen Richtlinien über
"Sterbegleitung" diskutiert, doch was nutzen die besten
standespolitischen Bestimmungen der Welt, wenn viele Ärzte nicht
mehr verstehen, warum menschliches Leben etwas Besonderes und
damit unantastbar ist?
Aus Neue Solidarität Nr. 49/1994 vom 7.12.1994
Komapatienten und die Ehrfurcht vor dem Leben
Rehabilitation. Der Bundesgerichtshof hat
im September diesen Jahres in einer Grundsatzentscheidung
erstmals beschlossen, daß unter bestimmten Umständen das
Sterbenlassen von Patienten zulässig sei. Betroffen sind in
erster Linie Komapatienten. Im Gegensatz dazu weist dieser
Artikel all denen, die mit Komapatienten umgehen, eine
ärztliche und menschliche Perspektive - und er macht Mut.
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